Willkommen vor dem Pfingstfenster.


PFINGSTFENSTER "Die Kraft des Heiligen Geistes in den Blutzeugen"


Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und betrachten Sie das gesamte Fenster.


Was fällt Ihnen zuerst auf?

Vielleicht die vielen kräftigen roten und orangefarbenen Formen, die wie Flammen über die große Fläche verteilt sind.

Sie erinnern an das Pfingstereignis. In der Apostelgeschichte wird erzählt, wie der Heilige Geist auf die Jünger herabkommt –

sichtbar geworden in Bildern von Feuer und Flammen.


Im Hintergrund sehen wir ein großes Segel. Es nimmt beinahe die gesamte Fläche des Fensters ein. Ein Segel ist darauf angewiesen, dass der Wind es bewegt. Genau darin liegt ein wichtiger Gedanke dieses Kunstwerks: Der Geist Gottes lässt sich nicht festhalten oder nach menschlichem Willen lenken. Er bewegt sich, wo er will.


Die roten Flammen erinnern aber nicht nur an Pfingsten. Sie stehen auch im Zusammenhang mit den Blutzeugen – mit Menschen, die ihren Glauben trotz Verfolgung und Bedrohung bewahrt haben.


So verbindet das Fenster zwei Gedanken:

die Kraft des Heiligen Geistes und die Kraft,

die Menschen aus ihrem Glauben schöpfen können.


Vielleicht betrachten Sie das Fenster jetzt noch einmal aus einiger Entfernung.

Lassen Sie die Farben und die Bewegung auf sich wirken.


„Der Wind weht, wo er will.“ – Johannes 3,8.


Vielleicht ist genau das die Einladung dieses Fensters: offen zu bleiben für den Geist Gottes und darauf zu vertrauen, dass er Wege eröffnen kann, die wir selbst noch nicht sehen.